
Wildschwein
Dieser Abschnitt wird derzeit überarbeitet.
Alles über Fleisch und Wurst
Unter dem Begriff „Wild“ werden alle jagdbaren wildlebenden Tiere zusammengefasst. Dabei unterscheidet man in der Jagdpraxis und nach dem Jagdrecht zwischen Haarwild und Federwild.
Haarwild wird weiterhin unterschieden zwischen Schalenwild (Dem Jagdrecht unterliegenden Paarhufer wie Damwild, Rotwild, Schwarzwild, Rehwild, Rentier, Gamswild, Elch, Steinbock oder Mufflon) bzw. Hochwild (alles Schalenwild mit Ausnahme des Rehwildes sowie Auerwild, Steinadler und Seeadler) und Ballenwild (z.B. Bär, Dachs, Hase oder Kaninchen). Zum Federwild gehören bspw. Fasan, Rebhuhn, Wachtel, Wildente, Schnepfe und Wildtaube.
Wildfleisch hat in der Regel einen hohen Eiweißgehalt, einen geringen Fettgehalt, wenig Bindegewebe , ist feinfaserig, hat eine feste Konsistenz und ist von dunkelroter bis rotbrauener Farbe.
Frisch erlegtes Wild sollte eine Zeit abhängen, damit sich der gewünschte sog. „Haut Gout“ entwickelt und das Fleisch mürbe wird. Dazu bricht man das Wild auf (Gedärme und Innereien werden entfernt) aber man lässt Haarwild „in der Decke“, d.h. das Fell wird nicht abgezogen. Federwild lässt man im Federkleid abgängen.

Dieser Abschnitt wird derzeit überarbeitet.

Nutria, (Myocastor coypus), auch Biberratte, Sumpfbiber, Schweifbiber, Schweifratte oder Coypu genannt, ist ein Nagetier, das ursprünglich aus Südamerika stammt und in Mitteleuropa eigentlich nicht heimisch ist. Ursprünglich wegen seines Pelzes mit dichter und äußerst feiner Unterwolle gehalten und gezüchtet, ist Nutriafleisch heute eine noch weitgehend unbekannte Delikatesse, die bei vielen Feinschmeckern jedoch immer beliebter wird. Das Fleisch ist sehr zart und wohlschmeckend und erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Spanferkel und Kaninchen. Ursprünge der Nutria…